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Was uns bewegt...


Zeit ist Geld. Agil ist schneller.

Wir sagen unseren Kunden immer: Ob sie es nun gut finden werden oder nicht, die Digitalisierung wird sie - in welcher Form auch immer - betreffen. Manchmal eben auch durch Maßnahmen, die von der Politik an Unternehmen gestellt werden. Hier kommt ein aktuelles Beispiel dafür:

Spätestens, wenn man sich nach den Panama-Papers einmal intensiver mit dem Thema Geldwäsche auseinandergesetzt hat, wurde klar: Man muss gar nicht so weit in die Ferne schweifen. Auch EU-Länder bieten genügend Schlupflöcher, um Geld nicht nur sauber, sondern rein zu bekommen. Damit Sie Ihre wertvolle Zeit nicht verschwenden: Nein, es gibt hier keine Tipps, wie man Geldwäsche betreibt.

Die Europäische Parlament möchte mehr dagegen tun. Mit der Vierten Richtlinie gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung wird von den einzelnen Mitgliedsstaaten unter anderem ein nationales Transparenzregister gefordert. Das heißt in Kurzform, jeder Kunde, der Bargeldgeschäfte über der Geldwäschegrenze macht, muss erfasst werden. Und das betrifft direkt unsere Kunden im Finanzbereich. Lange wurde in Deutschland diskutiert über den vorgelegten Gesetzesentwurf diskutiert, aber nun ist es so weit: Die Maßnahmen sind beschlossen. Zugegeben, zwischen endgültigem Beschluss und Deadline zur Umsetzung ist jetzt doch sehr wenig Zeit, nämlich vier Wochen. Aber natürlich kennt auch eine Bundesregierung nicht die Abläufe in Banken und Wechselstuben. Können Sie sich vorstellen, wie es an den Schalterplätzen von Wechselstuben nach dem Brexit-Entscheid und dem starken Einbruch des Britischen Pfund zuging? Schlangen vor den Kassenschaltern. Und nach geltender Verordnung müsste der Mitarbeiter anfangen, die Ausweisdaten abzutippen. Oder zum Multifunktionsdrucker gehen, um den Ausweis zu kopieren. Das mag nach wenig Zeit klingen, die dafür benötigt wird. Aber am Ende des Tages ist diese Zeit ganz schön viel Geld.

Wie gesagt, Digitalisierung wird Sie irgendwie betreffen. Natürlich lassen wir unsere Kunden nicht mit Abtippen oder dem Gang zum Drucker zurück. Agiles Arbeiten hat den Vorteil, dass wir in kurzer Zeit Lösungen anbieten können, die genau jetzt gebraucht werden. Lösungen, die zum Ablauf passen und weitgehend automatisiert sind, um eben keine Zeit zu verschwenden. Die Dinge ändern sich heute eben manchmal echt schnell und wir müssen agil und schnell darauf reagieren können. Damit wir keine Software machen, die man nach Fertigstellung so gar nicht mehr braucht. Macht ja keinem Spaß, weder dem Kunden noch uns.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Wir lesen uns!

Ihre Sandra Boldt.

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